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Die Mitglieder des Vereins "Leben ohne Gewalt e.V." verbindet der Gedanke, dass Gewalt in unserer Gesellschaft etwas ist, das wir nicht einfach als gegeben hinnehmen wollen und dürfen.
Im Bereich der Sozialen Arbeit gerät man immer wieder mit diesem Thema und der scheinbaren Hilflosigkeit
aller Beteiligten in Berührung.
Es bleibt dahingestellt, ob es heute mehr Gewalt gibt als früher, geändert hat
sich aber sicherlich unsere diesbezügliche Wahrnehmung.
Hierin liegt eine große Chance, denn einer Gefahr,
die man erkennt, kann man begegnen.
Unser Verein „Leben ohne Gewalt – L.o.G. e.V.“ will diese Gefahr der Gewalttätigkeit bekämpfen,
nicht mit hehren Worten und viel Getöse, sondern mit Taten und Aktionen,
die dort ansetzen, wo sie eine Veränderung bewirken und mit Mitarbeitern, die wissen, wovon sie reden, weil sie
täglich mit dem Thema und seinen Auswirkungen konfrontiert werden.
Der Ruf nach Anti-Gewalt-Trainings wird in verschiedenen Arbeitsbereichen immer
lauter, doch mussten die Gründungsmitglieder des Vereines feststellen, dass es in unserer Region massiv an der Umsetzung
hapert.
Jeder weiß, dass ein Defizit besteht, aber keiner weiß, was man dagegen machen soll.
Wir haben uns gefragt,
warum sollen wir die Sache nicht einfach angehen?
Dies war die Geburtsstunde unseres Vereins.
Was will „Leben ohne Gewalt – L.o.G. e.V.“ konkret?
Wir wollen primär Anti-Gewalt-Kurse anbieten, die den Teilnehmern aufzeigen,
dass und warum ihre bisherigen Verhaltensmuster falsch waren.
Im Anschluss wird ihnen vermittelt, welche Alternativen
jeder einzelne von ihnen zur Gewalttätigkeit hat.
Diese Verhaltensänderung ist erlernbar, egal von welcher Alters- und Personengruppe.
Die Kurse sollen zur Verfügung stehen für alle, die sie benötigen:
für Erwachsene genauso wie für Jugendliche, für Männer aber auch
für Frauen.
Wir wollen auch versuchen Kurse anzubieten für die Gruppe derer, die bisher meist aufgrund ihrer Beeinträchtigungen
ausgeschlossen wurde, nämlich intelligenzgeminderte ebenso wie psychisch erkrankte oder verhaltensauffällige Personen oder
Drogengebraucher.
Die für die einzelnen Gruppen notwendige Methodik und Konzeption wird vom Verein mit den entsprechenden Trainern
erarbeitet und festgelegt.
Zusätzlich zu diesen Kursen mit unterschiedlicher Dauer und Intensität planen wir,
Vortragsreihen in der Öffentlichkeit und Projektwochen in Schulen oder Bildungseinrichtungen zum Thema Gewalt oder einzelnen
Aspekten hiervon anzubieten.
Auch hier hoffen wir auf eine rege Kooperation zu anderen Institutionen wie z.B. Polizei, Jugendämtern
und Schulen.
Je mehr Menschen sich unserer Idee verpflichtet fühlen, desto mehr können helfen,
sie zu verbreiten und uns dadurch auch Türen öffnen.
Jeder Gewalttäter, der zukünftig nicht mehr zuschlägt,
weil er Alternativen sozialen Verhaltens kennen gelernt hat, bringt uns alle ein Stück weiter auf dem Weg zu einem
Leben ohne Gewalt